Im Frühjahr 2010 durfte ich zwei Wochen in Marokko verbringen. Für einen Geographie-Studenten ist das nord-afrikanische Land sicher eines der vielfältigsten Exkursionsländer, das man sich vorstellen kann. Auf unserer Tour legten wir in 14 Tagen annähernd 4000 km zurück, so dass wir alle erdenklichen Landschaften und Regionen erkunden konnten. Der Aufenthalt in Marokko war sicherlich das beeindruckendste Erlebnis meines Lebens. Zuerst kam für mich die komplett ungewohnte Kultur, mit ihren extrem gastfreundlichen Menschen und leckerem Essen. Wenn man sich darauf einlässt kann ein Besuch Marokkos nur gewinnbringend sein. Durchaus beeindruckend sind aber auch die extremen Landschaftsunterschiede: Meer, Berge über 4000 m, Wüste, Königsstädte… .
Leena Lehtolainen – Auf die feine Art: Maria Kallios zweiter Fall
Auf einem privaten Gartenfest wird Maria Kallio von einer jungen Frau eingeladen, am nächsten Tag zu ihr zu kommen. Die junge Frau will der Rechtsanwältin und ehmaligen Polizistin, Maria Kallio etwas brisantes erzählen. Zu diesem Gespräch kommt es aber nie, da Maria die junge Frau tot auffindet. Bald schon gerät der Freund der Ermordeten, welcher juristisch von Maria Kallio vertreten wird, ins Visier der Ermittler. Nach Maria Kallio’s Meinung, geht die Polizei zu schlampig und nicht detailliert genug bei der Aufklärung des Falls vor. Deshalb ergreift sie mehr und mehr die Initiative in der Ermittlungsarbeit, wobei auch der Selbstmord der Schwester des Verhafteten neu unter die Lupe genommen wird…
Insgesamt ist der Fall gut konstruiert, wird aber manchmal etwas langatmig beschrieben. Schön ist, dass sich die Hauptcharaktere bei Leehtolainen weiterentwickeln. Genauso, wie es auch die Beziehung zu ihrem Freund tut. Interessant ist die Tatsache, dass die Rechtsanwältin/Ermittlerin meist mit dem Fahrrad unterwegs ist. Dies bringt für mich die Gelassenheit der Nordeuropäer schön in die Handlung. Auf jeden Fall geht es wesentlich ruhiger zu, als in einer deutschen Stadt. Am Ende des Buchs werden noch alle Stereotypen eines Krimis (Verfolgungsjagd, …) untergebracht. Dies hätte man etwas eleganter und nicht so standardisiert machen können. Dies mindert aber nicht die Spannung des verwobenen Falles.
Leena Lehtolainen gehört definitiv zu den besseren skandinavischen (jaja, ich weiß Finnland gehört geographisch gesehen nicht zu Skandinavien) Schriftstellern. Es ist nach “Alle singen im Chor”, chronologisch gesehen der zweite Fall von Maria Kallio. Mittlerweile sind bei rororo neun Maria Kallio Fälle erschienen.
Projekt52 – Tagträumer
Beim Projekt52 von Sari, geht es darum, sich wöchentlich einem vorgegebenem Thema zu widmen und ein Bild dazu zu erstellen. In dieser Woche machte ich mir meine Gedanken zum Thema Tagträumer. Fündig wurde ich bei einer Holzeule an unserer Hauswand. Die Eule hängt den ganzen Tag an der Wand und träumt mit einem leeren Blick durch den Tag hindurch.
Projekt52 – Verschlungen
Mit reichlich Verspätung gibt es heute meinen sechsten Beitrag zum Projekt52 von Sari (dort findet ihr auch die Bilder der anderen Teilnehmer). Ich habe mich diese Woche für das Thema “Verschlungen” entschieden. Das Bild entstand während meiner Wanderung letzten Freitag. Eher zufällig entdeckte ich, dass die beiden Bäume direkt nebeneinander aus dem Boden gewachsen sind und sich dann im oberen Bereich umeinander geschlungen haben. Weitere Bilder von der Wanderung findet ihr hier.
Winterwanderung im Steinwald
Am Freitag nutzte ich den schönen Wintertag, um mal wieder ausgiebig in der Heimat wandern zu gehen. Mein Weg führte vom Wanderparkplatz in Friedenfels über die Burgruine Weißenstein zur Platte mit dem Oberpfalzturm. Ich hielt mich an die Markierung des Goldsteigs, welcher von Marktredwitz nach Passau führt. Die Ruine Weißenstein liegt auf 863 m ü. NN und wurde im Jahr 1279 erstmals urkundlich erwähnt. Nachdem die Burg aufgegeben wurde und mit der Zeit mehr und mehr zerfiel, wurde sie zwischen 1996 und 2000 restauriert. Mittlerweile präsentiert sich die Ruine in einem prächtigen Zustand. Wege führen sowohl um die Burg herum als auch hinein und auf den Bergfried und andere Türme hinauf. An einem Infopavillon können sich Wanderer über die Geschichte des Weißensteins informieren. Während der Sommermonate finden hier auch kulturelle Veranstaltungen statt.

Der höchste Punkt meiner Tour war dann mit 946 m ü. NN die Platte. Die höchste Erhebung im Steinwald wird markiert vom Oberpfalzturm. Über die Treppe des Oberpfalzturms kommt man dem Himmel noch einmal 30 m näher und man hat somit einen wunderbaren Ausblick in südliche Richtung über die Oberpfalz (bis Regensburg bei klarer Sicht) und bei nördlichem Blick ins Fichtelgebirge. Dabei erkennt man die markantesten Erhebungen, die beiden Kösseinegipfel den, den Ochsenkopf und den höchsten Gipfel Nordbayerns, den Schneeberg. In östlicher Richtung sieht man zu den Ausläufern des Oberpfälzer Waldes und der Tschechischen Republik, im Westen zur Fränkischen Schweiz. Insgesamt kamen 12 km und über 500 HM Aufstieg zusammen. Am meisten konnte ich mich aber über ein paar schöne Fotos freuen.
CamUnderfoot 2012_2
Gestern Abend beim Langlaufen konnte ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum Einen trainieren und zum Anderen ein CU-Bild machen. Dabei hatte ich Glück, dass das Spurgerät direkt vor mir unterwegs war, denn zehn Minuten später war schon keine Loipe mehr zu erkennnen. Der Wind war viel zu stark und wehte zentimeterweise Schnee auf die Loipe.
Alle anderen CU-Beiträge, der anderen Teilnehmer gibt es bei Kerstin Horn.

Ökologische Flutung – Panorama 2
Damit man sich die “Folgen” einer Überflutung eines Auengebiets besser vorstellen kann, gibt es hier noch ein Panorama. Enstanden ist es auch letzte Woche bei der ökologischen Flutung der Donau-Auen bei Neuburg. Das Bild zeigt den Zustand, wie man sich eine typische Aue vorstellt. Aber nicht nur die oberirdische Wassertoleranz der Vegetation muss bei typischen Auenpflanzen gegeben sein. Vielmehr müssen Bäume, Blumen und Gräser mit den stark schwankenden Grundwasserspiegeln auskommen. Genau dieser Wechsel des Grundwasserspiegels ist an unseren heutigen, regulierten Gewässern meist nicht mehr gegeben. Umso wichtiger ist die Renaturierung der alten, ehmaligen Auengebiete. Diese bieten für viele Arten – sowohl Pflanzen, als auch Tiere – ein wichtiges Rückzugsgebiet.







