Projekt52 – Erwachen

Mein erstes gewähltes Thema für das Projekt52 von Sari (hier findet ihr auch die Bilder der anderen Teilnehmer) ist “Erwachen”. Pünktlich für das Thema, beginnt auch unser Garten zu Erwachen. Einige Primeln und Schneeglöckchen haben bereits kleine Blüten oder sie sind gerade im Durchbruch.

Und weil die Farben grade nach dem Winter so gut tun, noch ein paar weitere Bilder :-)

Auch im Hochbeet tut sich, bei genauerem Hinsehen, bereits etwas.

Projekt52 – Typisch Frau/Typisch Mann

Lange habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich dieses Motiv umsetzen will. Meine erste Idee “schmolz” mit dem milden Wetter förmlich dahin. Deshalb wurde es auch mein letztes Foto der Februar-Themen. Typisch Mann/Frau erkenne ich immer im Kraftraum. Während es beim Großteil der Männer um die großen Gewichte geht, arbeiten die meisten Frauen mit den kleinen Damenhanteln.

Beim Projekt52 geht es darum, Bilder zu vorgegebenen Themen zu fotografieren. Veröffentlicht werden die Beiträge normalerweise jeden Mittwoch. Die anderen Bilder der anderen Teilnehmer gibt es, wie immer, hier bei Sari.

[Rezension] Viveca Sten – Tödlicher Mittsommer: Thomas Andreassons erster Fall

Im schönsten Sommer wird auf Sandhamn, dem westlichsten Teil der Stockholmer Schärenwelt, eine männliche Leiche in einem Fischernetz angespült. Eine Woche später wird auf der Insel eine Frau mit zahlreichen Verletzungen tot aufgefunden. Kommissar Thomas Andreasson nimmt sich dem Fall an. Als schließlich noch eine weitere Leiche eines Sandhammer Einwohners gefunden wird, besteht höchster Handlungsbedarf. Andreassons Ermittler-Team kommt aber nicht zügig voran, mit den Ermittlungen. Andreasson hat nebenbei noch ein Unglück in seiner Familie zu verkraften. Bei den Ermittlungen trifft er auf seine Jugendfreundin Nora, deren Familienleben sich während der Handlung auch immer schwieriger gestaltet. Dem Leser stellt sich die Frage, ob es den Ermittlern gelingt, den Täter ausfindig zu machen, bevor noch weitere Menschen ihr Leben lassen müssen.

Das Kommissaren-Debut von Thomas Andreasson ist einer der besten nordischen Krimis, die ich seit langem gelesen habe. Der Autorin gelingt es brilliant, die Handlung mit einer Landschaftsbeschreibung der Schären und speziell Sandhamn zu verknüpfen. Zudem lässt sie ihre Figuren allzu menschlich wirken, indem sie gekonnt, diverse Familienprobleme skizziert. Besonders gefällt mir, dass die Hauptpersonen ihre Probleme nicht im Alkohol ertränken, wie es bei vielen anderen nordischen Autoren der Fall ist. Dieses Klischee ist für mich mittlerweile so abgedroschen, dass es schon nicht mehr kreativ ist. Insgesamt ist es ein starkes Krimi-Debut von Viveca Sten. Ich freue mich bereits auf die nächsten Fälle. Bei Kiepenheuer & Witsch ist mittlerweile der zweite Fall (Tod im Schärengarten) erschienen. Der dritte Fall (Die Toten von Sandhamn) wird am 14. Mai in deutscher Sprache veröffentlicht.

Projekt52 – I love… Jag älskar

Heute gibt es auf meinem gleich ganz viel “I love..” oder besser gesagt “Jag älskar…”. Auch wenn es fotografisch nichts besonderes ist, ist es persönlich für mich viel wert. Zum Einen, Kaizers Orchestra, die beste Live-Band der Welt. Unbedingt mal reinhören, hier :-) Nachdem wir sie letztes Jahr schon in Stockholm und auf einem deutschen Festival gesehen haben, ist es für mich mein viertes Kaizers-Konzert. Und noch dazu in Stockholm in gigantischer Location. Zweites “I love…” ist ganz klar Schweden und meine Lieblings-Stadt Stockholm. Wer einmal dort war, wird mich verstehen. Und last but not least sieht man noch mein MacBook, das zwar schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, aber immer noch brav und tapfer seine Arbeit macht :-)

Ich bin gespannt, wen ich mit den Tickets überraschen kann :-)

Die anderen kreativen Ideen der Teilnehmer gibt es, wie immer bei Sari.

Impressionen Marokko 2010

Im Frühjahr 2010 durfte ich zwei Wochen in Marokko verbringen. Für einen Geographie-Studenten ist das nord-afrikanische Land sicher eines der vielfältigsten Exkursionsländer, das man sich vorstellen kann. Auf unserer Tour legten wir in 14 Tagen annähernd 4000 km zurück, so dass wir alle erdenklichen Landschaften und Regionen erkunden konnten. Der Aufenthalt in Marokko war sicherlich das beeindruckendste Erlebnis meines Lebens. Zuerst kam für mich die komplett ungewohnte Kultur, mit ihren extrem gastfreundlichen Menschen und leckerem Essen. Wenn man sich darauf einlässt kann ein Besuch Marokkos nur gewinnbringend sein. Durchaus beeindruckend sind aber auch die extremen Landschaftsunterschiede: Meer, Berge über 4000 m, Wüste, Königsstädte… .

Souk in Rissani.

Souk in Rissani.

Gewürze in allen Farben und Formen auf dem Souk in Rissani.

Kamele die darauf warten, Touristen den Aufstieg zum Erg Chebbi zu erleichtern. Der Erg Chebbi ist die höchste und größte Sanddüne Marokkos.

Blick in ein Hotel bei Erfoud.

Die größte Taloase des Landes, die Tafilalet-Oase. Mehr als 1 Mio. Dattelpalmen wollen bewirtschaftet werden.

[Rezension] Leena Lehtolainen – Auf die feine Art: Maria Kallios zweiter Fall

Auf einem privaten Gartenfest wird Maria Kallio von einer jungen Frau eingeladen, am nächsten Tag zu ihr zu kommen. Die junge Frau will der Rechtsanwältin und ehmaligen Polizistin, Maria Kallio etwas brisantes erzählen. Zu diesem Gespräch kommt es aber nie, da Maria die junge Frau tot auffindet. Bald schon gerät der Freund der Ermordeten, welcher juristisch von Maria Kallio vertreten wird, ins Visier der Ermittler. Nach Maria Kallio’s Meinung, geht die Polizei zu schlampig und nicht detailliert genug bei der Aufklärung des Falls vor. Deshalb ergreift sie mehr und mehr die Initiative in der Ermittlungsarbeit, wobei auch der Selbstmord der Schwester des Verhafteten neu unter die Lupe genommen wird…

Insgesamt ist der Fall gut konstruiert, wird aber manchmal etwas langatmig beschrieben. Schön ist, dass sich die Hauptcharaktere bei Leehtolainen weiterentwickeln. Genauso, wie es auch die Beziehung zu ihrem Freund tut. Interessant ist die Tatsache, dass die Rechtsanwältin/Ermittlerin meist mit dem Fahrrad unterwegs ist. Dies bringt für mich die Gelassenheit der Nordeuropäer schön in die Handlung. Auf jeden Fall geht es wesentlich ruhiger zu, als in einer deutschen Stadt. Am Ende des Buchs werden noch alle Stereotypen eines Krimis (Verfolgungsjagd, …) untergebracht. Dies hätte man etwas eleganter und nicht so standardisiert machen können. Dies mindert aber nicht die Spannung des verwobenen Falles.

Leena Lehtolainen gehört definitiv zu den besseren skandinavischen (jaja, ich weiß Finnland gehört geographisch gesehen nicht zu Skandinavien) Schriftstellern. Es ist nach “Alle singen im Chor”, chronologisch gesehen der zweite Fall von Maria Kallio. Mittlerweile sind bei rororo neun Maria Kallio Fälle erschienen.

Projekt52 – Tagträumer

Beim Projekt52 von Sari, geht es darum, sich wöchentlich einem vorgegebenem Thema zu widmen und ein Bild dazu zu erstellen. In dieser Woche machte ich mir meine Gedanken zum Thema Tagträumer. Fündig wurde ich bei einer Holzeule an unserer Hauswand. Die Eule hängt den ganzen Tag an der Wand und träumt mit einem leeren Blick durch den Tag hindurch.

Projekt52 – Verschlungen

Mit reichlich Verspätung gibt es heute meinen sechsten Beitrag zum Projekt52 von Sari (dort findet ihr auch die Bilder der anderen Teilnehmer). Ich habe mich diese Woche für das Thema “Verschlungen” entschieden. Das Bild entstand während meiner Wanderung letzten Freitag. Eher zufällig entdeckte ich, dass die beiden Bäume direkt nebeneinander aus dem Boden gewachsen sind und sich dann im oberen Bereich umeinander geschlungen haben. Weitere Bilder von der Wanderung findet ihr hier.

Winterwanderung im Steinwald

Am Freitag nutzte ich den schönen Wintertag, um mal wieder ausgiebig in der Heimat wandern zu gehen. Mein Weg führte vom Wanderparkplatz in Friedenfels über die Burgruine Weißenstein zur Platte mit dem Oberpfalzturm. Ich hielt mich an die Markierung des Goldsteigs, welcher von Marktredwitz nach Passau führt. Die Ruine Weißenstein liegt auf 863 m ü. NN und wurde im Jahr 1279 erstmals urkundlich erwähnt. Nachdem die Burg aufgegeben wurde und mit der Zeit mehr und mehr zerfiel, wurde sie zwischen 1996 und 2000 restauriert. Mittlerweile präsentiert sich die Ruine in einem prächtigen Zustand. Wege führen sowohl um die Burg herum als auch hinein und auf den Bergfried und andere Türme hinauf. An einem Infopavillon können sich Wanderer über die Geschichte des Weißensteins informieren. Während der Sommermonate finden hier auch kulturelle Veranstaltungen statt.

Der höchste Punkt meiner Tour war dann mit 946 m ü. NN die Platte. Die höchste Erhebung im Steinwald wird markiert vom Oberpfalzturm. Über die Treppe des Oberpfalzturms kommt man dem Himmel noch einmal 30 m näher und man hat somit einen wunderbaren Ausblick in südliche Richtung über die Oberpfalz (bis Regensburg bei klarer Sicht) und bei nördlichem Blick ins Fichtelgebirge. Dabei erkennt man die markantesten Erhebungen, die beiden Kösseinegipfel den, den Ochsenkopf und den höchsten Gipfel Nordbayerns, den Schneeberg. In östlicher Richtung sieht man zu den Ausläufern des Oberpfälzer Waldes und der Tschechischen Republik, im Westen zur Fränkischen Schweiz. Insgesamt kamen 12 km und über 500 HM Aufstieg zusammen. Am meisten konnte ich mich aber über ein paar schöne Fotos freuen.

 

 

CamUnderfoot 2012_2

Gestern Abend beim Langlaufen konnte ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum Einen trainieren und zum Anderen ein CU-Bild machen. Dabei hatte ich Glück, dass das Spurgerät direkt vor mir unterwegs war, denn zehn Minuten später war schon keine Loipe mehr zu erkennnen. Der Wind war viel zu stark und wehte zentimeterweise Schnee auf die Loipe.
Alle anderen CU-Beiträge, der anderen Teilnehmer gibt es bei Kerstin Horn.
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